smarte-Kaufverhandlungen

Tipps für smarte Kaufverhandlungen

Beim Immobilienverkauf gibt es viele zu beachten. Ein wichtiger Bestandteil des Prozesses ist die Preisverhandlung, die eine kleine Kunst für sich ist. Sie erfordert Erfahrung, Menschenkenntnis und ein gewisses taktisches Verständnis.

Die Basis ist stets die Wertermittlung des Objektes

Wer nicht weiß, was sein Haus wert ist, hat keine Grundlage für zielführende Preisverhandlungen. Anstelle den Preis grob über den Daumen zu bestimmen, ist die Konsultierung eines Profis ratsam. Dies muss kein kostspieliger Wertgutachter sein, sondern kann auch ein Immobilienmakler sein. Er bestimmt zuverlässig den Wert des Objektes. Aufbauend darauf wird sich eine Preisstrategie überlegt. Gern wird der Preis von Laien sehr hoch angesetzt, um einen immensen Verhandlungsspielraum zu haben. Doch oft geht diese Taktik nicht auf, denn ein hoher Preis mindert die Seriosität des Angebots. Das schreckt Interessenten ab. In stark nachgefragten Märkten kann es ratsamer sein, einen niedrigeren Preis anzusetzen. Auf diese Weise lassen sich unterschiedliche Kaufinteressenten zum Bieten verleiten. So liegt letztlich der Kaufpreis oft höher als der eigentliche Wert der Immobilie ist. In weniger stark nachgefragten Märkten bietet sich ein Angebotspreis an, der nur knapp über dem ermittelten Wert liegt. Das führt zu einer kurzen Verhandlungsdauer und einem sehr fairen Verkaufspreis für beide Seiten.

Schwachstellen kennen und selbstbewusst sein

In eine Preisverhandlung sollte der Verkäufer selbstsicher hineingehen. Er muss bedenken, dass die Kaufinteressenten Mängel gezielt ansprechen, um den Preis zu drücken. Wer jedoch die Mängel kennt, kann sich gegen diese Argumentation schützen. Ist bereits ersichtlich, dass sie in der Preiskalkulation Eingang fanden, lassen sie sich zur Reduzierung des Preises nicht nutzen. Manchmal ist es schwierig, spontan auf Argumente des Kaufinteressenten zu reagieren und dagegen freundlich anzureden. Oft gibt es auch das Problem, dass sich der Verkäufer aus dem Konzept bringen lässt. Wer sich nicht verhandlungssicher fühlt, sollte mit Bekannten Verhandlungsgespräche üben.

Bester Verkaufspreis dank Makler

Es kann sehr hilfreich sein, die Preisverhandlungen von Anfang an dem Makler zu überlassen. Dieser verfügt über viel Erfahrung und hat stets die besten Argumente an der Hand. Da seine Provision sich nach dem Verkaufspreis richtet, ist er daran ehrlich interessiert, das Haus oder die Wohnung zum bestmöglichen Preis zu veräußern.

Foto: © areebarbar, Shutterstock.com 528642268

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